Über mich

 

Mein Name ist Anna, ich bin 1992 im wunderschönen Ruhrpott geboren.

 

Seit ich denken kann haben Tiere – insbesondere Hunde und Pferde – eine Rolle in meinem Leben gespielt.

 

Schon als kleines Kind habe ich, immer in Begleitung von unserer Dackelmischlingsdame, die Büsche unserer Wälder erkundet, obgleich ich kaum laufen konnte. Wo ich war, war auch sie.

 

Im Alter von ungefähr acht Jahren konnte ich endlich meinen Willen durchsetzen und durfte Reitstunden nehmen – von da an fand man mich in jeder freien Minute am Stall.

 

Obgleich Mandy, unsere Dackeldame, uns eigentlich alles gab, was ein Hund einem so geben kann, wollte ich mit zehn Jahren (2002) einen „eigenen Hund“, von klein auf, ihn selbst erziehen und hautnah am Aufwachsen beteiligt sein. Immerhin ist das ja etwas gaaaaanz anderes. Nach Bitten und Betteln, Flehen und Heulerei und immerhin auch guten Argumenten (unsere Hündin ist dann in unserer Abwesenheit nicht ganz so alleine) zog Snoopy, ein quirliger Jack Russel bei uns ein. Ich war das glücklichste Mädchen, was man im Ruhrpott finden konnte.

 

Somit verbachte ich die meiste Zeit in einem Spagat zwischen Schule, Stall und Hunden. Ich kann mich an keine Zeit ohne etwas von Beidem erinnern.

 

Beruflich stand für mich nie in Frage, was ich machen wollte. Natürlich etwas mit Hunden oder Pferden.

 

Nach meinem Abitur 2012 musste jedoch auch ich mich der Realität stellen, dass man nicht alles unter einen Hut bringen kann. 2011 hatte ich meine ehemalige Reitbeteiligung gekauft, ein Traum ging in Erfüllung.

 

Nach langem Überlegen fing ich schließlich eine Ausbildung zur Bürokauffrau an, die ich nach 2 ½ Jahren erfolgreich abschloss.

 

Noch heute übe ich diesen Beruf aus, merkte aber schnell, wie unzufrieden ich war.

 

Nun bekam Snoopy, mein mittlerweile 14 jähriger Jacky, im Laufe der Jahre immer mehr Rückenprobleme, resultierend aus einem Trauma, dass er sich bei einer Käbbelei mit einem anderen Hund zugezogen hatte. Snoopy wurde tierärztlich unter die Lupe genommen, bekam gegen die Entzündung Medikamente. Doch nach dem Absetzen passierte immer wieder dasselbe -  der sonst so fröhliche Hund wurde müde, ihn plagten Schmerzen. Die Schmerzen resultierend aus der Lendenwirbelsäule waren chronisch geworden. Nach einem Jahr immer wieder derselbe Ablauf, sodass wir in unserer Not zu einem Hundephysiotherapeuten gingen. 

 

 

 

Snoopy war nicht mehr derselbe, er blühte wieder richtig auf und wir ärgerten uns, diesen Schritt nicht viel eher in Betracht gezogen zu haben.

 

 

 

Nach unserem Umzug nach Bochum brach der Kontakt ab – wir versuchten zwar, unsere „Hausaufgaben“ des Physiotherapeuten umzusetzen, aber in dieser stressigen Zeit kam Snoopy einfach zu kurz. Währenddessen musste mein Pferd ebenfalls physiotherapeutisch behandelt werden (2014), und diese Physiotherapeutin – Iris Fial – nahm sich ebenfalls Snoopys Schicksal an und zeigte uns, was wir machen konnten ihm zu helfen. Und wieder einmal blühte mein Opa auf.

 

 

 

Ich freundete mich mit ihr an und erzählte ihr, wie unzufrieden und unausgefüllt ich mich mit meinem Job am PC fühlte, und sie führte mich zu der naheliegendsten Lösung – „Mensch Anna, du hast das beste Beispiel auf deiner Couch – mach doch Hundephysiotherapie!“.

 

 

 

So kam es, dass ich mich an der DIPO in Dülmen anmeldete und im Februar 2017 erfolgreich meine Fortbildung als Hundephysiotherapeutin abgeschlossen habe.

 

 

 

Mittlerweile habe ich nicht nur meinem Hund, sondern auch vielen anderen helfen können, und zu sehen wie ein Hund durch meine Arbeit wieder an Lebensqualität gewinnt ist das erfüllendste, was ich mir vorstellen kann.